Günter Pfeifer
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Tarr
Ein Haus für zwei Musikerpersönlichkeiten, eine Orga-
nistin und einen Trompeter. Akustische Probleme be
züglich der Übungsräume, der ausgeprägte Individua-
lismus der beiden Menschen und ein schmales Kosten-
budget waren für das Hauskonzept verantwortlich: zwei
getrennte Häuser mit einem Hof in Form eines Holz-
decks als Verbindungsbauwerk. Die Ausformungen der
beiden Baukörper sind komplex und interdependent, vor
allem bezüglich der Lichtdurchdringung und der Raum-
öffnungen. Nach strengen Regeln des Holzbaus ent-
standen und mit nur drei Fensterformaten ausgestattet,
ist das Haus ein strukturelles, transformiertes Ebenbild
tradierter Holzhäuser der Gegend. Das Hoftor im zwei-
geschossigen Eingang und der Baum (catalba, Trom-
petenbaum) runden das Bild ab. Die inneren Raumfol-
gen sind mit zweigeschossigen,axial angeordneten Öff-
nungen versehen. Das hat einerseits akustische Vorteile,
andererseits wird damit eine räumliche Großzügigkeit ge-
schaffen, die die Kleinteiligkeit des Ensembles verbirgt.
Die solide gedämmten Wandaufbauten dürften, auch we-
gen der Maximierung der Hüllfläche, heutigem Standard
nicht mehr entsprechen. Dem entgegen steht eine kom-
plett nach den Sonnenseiten ausgerichtete Öffnungsstra-
tegie, die alle Räume nutzungsbedingt richtig besonnt
und wegen der geringen Raumtiefe auch solar durch-
dringt. Auf einen Sonnenschutz wurde daher verzichtet;
Vorhänge sorgen für den Blendschutz.
Die Außenhaut aus einer senkrechten RedCedar-Stulp-
schalung ist ganz auf darauf angelegt, in Ehren grau zu
werden. Die exakt angeordneten Nagellöcher der Befe-
stigung, leicht vertieft angebracht, verleihen der Struktur
des Holzes eine zweite malerische Ebene. Die Assozia-
tion mit Vorbildern aus Japan ist beabsichtigt.
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