Günter Pfeifer
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Patchwork
Die innere Zonierung des Hauses vermeidet die Belichtungs-
und Orientierungsnachteile eines üblichen Doppelhauses.
Die nach Süden ausgerichtete gemeinsame Diele wird im
Obergeschoss nach Ost-West gedreht und wird dort zu ei-
nem großzügigen Energiegarten. Unterstützt wird diese
Zonierungs-Strategie durch die versetzt angeordneten
Treppen, die jeweils einem der Nutzergruppe zugeordnet
wurde. Die einfache geometrische Grundform mit dem ho-
hen Satteldach entspricht dem Urtypus Haus in geradezu
idealer Weise. Die Dach- und Wandflächen der Süd- und
Nordseiten sind mit transluzenten Luftkollektoren ausge-
stattet. In den Abendstunden zeichnet sich durch das innere
Licht die Kontur des energetischen und typlogischen Haus-
konzeptes sichtbar ab. Die energetische Ausrichtung des
Gebäudes ist zuerst auf das Gewinnen von Energien ausge-
richtet. Die transluzente Dach und die Wandhülle der süd-
lichen und nördlichen Haushälfte sind damit als leistungs-
fähiger Luftkollektor ausgebildet. Dieser Luftkollektor in
Verbindung mit der Speichermasse Holz (Brettstapel-
konstruktionen) leistet einen ganzjährigen effektiven Solar-
eintrag, der mittels natürlicher Strömung auf einfache Art
geregelt wird. Die im First eingesammelte Warmluft wird
über einen Kaminzug nach unten gedrückt und verteilt die
erwärmte Luft im offenen Energiegarten. Dieser wiederum
ergibt mit der Betonkonstruktion einen ebenfalls guten pas-
siven Solarspeicher, der im Sommer allerdings gut durch-
lüftet werden muss. Dieses einfache kybernetische System
leistet eine Energie-kennzahl von Heizenergie 32kWh/m2a
und eine Primär-energie von 24,3 kWh/m2a. Ein Wert, der
zusammen betrachtet unterhalb der üblichen so genannten
"Passiv-hauswerte" liegt.
Architekten: Pfeifer Roser Kuhn.
Energiekonzept: Delzer Kybernetik
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