Günter Pfeifer
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Scherble
Die Basilika-Form des Hauses ist im Grundriss leicht les-
bar. Ein Mittelschiff mit dem Wohnraum und dem Essplatz,
auf der Südseite ergänzt durch einen Wintergarten, wird
von zwei Anbauten gesäumt, die die Individualräume so-
wie die Eingangsdiele und die Küche enthalten. Um das
leicht abfallende Gelände aufzunehmen, gibt es ein halb
aus der Erde ragendes Untergeschoss, das jedoch nur
unter dem Mittelschiff vollständig nutzbar ist. Unter den
seitlichen Bauten wurde ein Kriechkeller angeordnet. Das
Gebäude ist streng nach den Regeln des Fachwerkbaues
konstruiert. Die Wände sind diffusionsoffen mit einer Wär-
medämmung aus Kokosfasermatten ausgebildet, die äu-
ßere Verkleidung erfolgte in einer Red-Cedar-Stulpscha-
lung. Die normale Wärmeversorgung mit Gas wird durch
einen holzbetriebenen großen Kachelofen zwischen Wohn-
und Essplatz ergänzt. Aus Gründen der Wärmespeiche-
rung wurden deshalb die Innenwände zwischen Halle und
Individualräumen ausgemauert. Klimatisch ist das Haus
mit fast allen Merkmalen heutigen ökologischen Bauens
versehen. Der nach Süden orientierte Energiegarten wird
im Übrigen von unten mittels einer aufgeständerten Kon-
struktion mit kühler Luft (Durchzug und Erdkühle) versorgt.
In der Mitte des Hauses ist die Wärmequelle mit Biomasse
vorhanden. Die Wände sind im Nahbereich der Wärme-
quelle ausgemauert, die äußeren Wände sind gut ge-
dämmt und vor allem atmungsaktiv. Die komplett auf
Naturkellerteile mit niedrigem Kriechkeller aufgestellte
Konstruktion wird damit wirksam an geothermisch vorge-
wärmte, im Sommer gekühlte, Luft geführt, die über den
Schacht des Treppenabganges nach innen geleitet wird.
Der überhöhte Mittelteil wirkt somit im Gesamtgefüge
auch als thermisch wirksamer Raum, der seine ökolo-
gische Wirkung ebenfalls demonstriert.
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Scherble Scherble Scherble Scherble Scherble
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