Günter Pfeifer
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Harmes
Die Frage eines Bekannten, ob man ein
Haus für 80.000 DM (im Jahre 1970) bauen
könne, wurde ähnlich wie bei Radio Eriwan
beantwortet: im Prinzip ja. Das Holzhaus
mit 130 qm Wohnfläche für die dreiköpfige
Familie stand deshalb unter dem strengen
Diktat ökonomischen Bauens. Dazu gehör-
te, dass jegliche Fundamentierung an dem
kräftigen Hanggelände im südlichen
Schwarzwald vermieden wurde. So lagert
das Haus auf einer einzigen nördlichen
Stützwand und sechs Einzelfundamenten.
Darauf baut sich ein einfaches Fachwerk-
Holzgerüst auf drei Ebenen auf. Besonde-
rer Trick der Konstruktion war die Ausstei-
fung des Gesamtgefüges mit zwei großen
raumbildenden Querstreben. Der offene In-
nenraum über die drei Ebenen wurde durch
diese Streben kaum eingeengt. Vielmehr
erhält der Einraum über diese Ebenen eine
besondere Charakteristik. Die beiden klei-
nen Schlafräume am Ende der oberen Ebe-
ne sowie Bad und Toilette sind die einzigen
abgeschlossenen Räume. Das Tageslicht
wird über raumhohe Fenster, die an den
Versätzen der Ebenen angebracht sind, ins
Gebäude gelassen. Die nach Süden ausge-
richtete Öffnung wird durch ein Oberlicht
über dem letzten Ebenenversatz ergänzt.
Auf Sonnenschutz wurde verzichtet. Die
äußere Verschalung besteht aus einfachen
imprägnierten Fichtebrettern in senkrechter
Stulpschalung.
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Harmes Harmes Harmes Harmes
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